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„Und nun wollen wir glauben an ein langes Jahr ...“

 

„Und nun wollen wir glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung; und wollen sehen, dass wir's nehmen lernen, ohne allzu viel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat, an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes von ihm verlangen. Guten Neujahrsmorgen.“

(Aus einem Brief Rainer Maria Rilkes an seine Frau Clara, datiert vom 1. Januar 1907)

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